Schupfnudeln

SchupfnudelnOh wie praktisch ist es doch, einfach in den Supermarkt zu gehen und sich eine leckere Packung frische Schupfnudeln aus dem Kühlregal zu angeln… Nur leider haben die kleinen Köstlichkeiten den ein oder anderen Haken in Form von Eiern oder Weizen…

Wer dennoch nicht auf die fingerdicken Kartoffelnudeln verzichten möchte, kann sie ganz einfach selber machen. Sie brauchen etwas Zeit, aber schwierig ist es wirklich nicht!

Man nehme

750 g mehlig kochende Kartoffeln
180 g glutenfreie Mehlmischung
1 Prise Muskat
Salz nach Belieben
Öl

Die Kartoffeln mit der Schale gar kochen. Noch heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken oder ausgiebg mit dem Kartoffelstampfer bearbeiten. Die Masse ausdampfen und abkühlen lassen (kann man auch prima schon am Vorabend machen).Schupfnudeln2

Die Kartoffeln mit dem Mehl, Salz und Muskat zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben, es kann sein, dass man noch etwas mehr Mehl benötigt. Aus dem Teig Rollen von ca. 3 cm Durchmesser formen. Von diesen Rollen etwa 0,7 cm dicke Scheiben abschneiden und aus diesen Stücken dann die Nudeln „schupfen“ (den Teig zwischen den Händen rollen, so dass er an den Enden spitz zuläuft.)

Schupfnudeln3In sehr heißem Wasser (kurz vor dem Sieden) die Schupfnudeln 3 bis 4 Minuten gar ziehen lassen (ich mache immer erst eine Probenudel, um zu sehen, ob der Teig auch hält) bis sie an der Obfläche schwimmen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und kurz antrocknen lassen.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Schupfnudeln goldgelb anbraten. Dabei sollte man darauf achten, dass sich die Nudeln nicht berühren (sie kleben sonst aneinander) und dass sie sich wie von selbst vom Pfannenboden lösen lassen (sonst geht die schöne Kruste verloren).

Wie man sie jetzt weiter verarbeitet, obliegt jedem selbst – süß mit Zimt und Zucker, herzhaft mit Sauerkraut oder eine ganz eigene Kreation – dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt!

Einen guten Appetit!

Greetz,
Jazz

P.S. Wer gleich auf Vorrat schupfen möchte, kann die Nudeln vor dem Anbraten auch einfrieren! 😉

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