Wurstsalat

WurstsalatJaja… Da bin ich wieder… Man sollte einfach nicht so viele Hobbies haben. Ich habe nämlich angefangen zu Häkeln. Eine recht zeitraubende Geschichte, wenn man noch so langsam ist wie ich. 😉 Hab das seit der Grundschule nicht mehr gemacht, aber Dank einer gewissen Videoplattform habe ich mein altes Wissen schnell wieder reaktiviert.

Jedenfalls haben wir in der Zwischenzeit selbstverständlich auch gekocht und gegessen. Heute gab es einen leckeren Klassiker – jeder bayerischer Haushalt hat wohl ein eigenes Rezept und ihr kriegt hier meines.

(Übrigens: An der frischen Luft schmeckt er noch besser)

Man nehme:

400 g Lyoner
150 g Cornichons
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Schnittlauch
4 EL Essig
8 EL Öl
1 Msp Dijonsenf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Ich geb zu, ich hab gemogelt und hab vorgeschnittene Lyoner gekauft. Es spricht natürlich nichts dagegen, die Lyoner selbst zu schneiden (aber wenn man ein Kind im Lauflernalter hat, sind Abkürzungen super!!!).

Die Cornichons schräg in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und putzen und dann in dünne Scheiben schneiden. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und auch in kleine Ringe schneiden. Alles mit der Wurst in eine große Schüssel geben.

Essig, Öl, Senf und Zucker zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den Salat geben und gut vermischen.

Mindestens eine Stunde durchziehen lassen und dann am besten mit frischem Brot genießen.

Mahlzeit!

Greetz,
Jazz

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Kürbiskernbrot

DSCN1761Wenn es eines gibt, was der Verzicht auf Milch und Weizen sehr erschwert, dann  ist es Brot. Zugegeben, man könnte reines Roggenvollkornbrot oder Roggenknäckebrot essen, doch hin und wieder möchte man doch in etwas luftiges, lockeres, mit einer genial knusprigen Kruste beißen… Und da kommt dieses Kürbiskernbrot ins Spiel.

Brot backen ist nicht schwer! Ganz im Gegenteil, es erfordert vielleicht ein bißchen Übung, aber in kürzester Zeit kann man schon Ergebnisse erzielen, die einem frischen Laib vom Bäcker in nichts nachstehen! Die wichtigste Zutat beim Brot backen ist, neben der Hefe, die Geduld! Wer keine Geduld hat, um den Brotteig gehen zu lassen, wird auch kein gutes Brot backen – Also immer ein gewisses Pensum an Zeit mit einplanen.

Ich möchte vorweg noch betonen, dass dieses Brot NICHT glutenfrei ist, sondern lediglich frei von Weizen und Dinkel!

Man nehme:

400 g Roggenmehl
100 g Buchweizenmehl
1 Würfel frische Hefe (42 g)
10 g Salz
1 EL Honig
50 g Kürbiskerne
25 ml Kürbiskernöl
50 ml Rotweinessig
300 ml lauwarmes Wasser

Den Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 50°C vorheizen und wieder abstellen.

Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit den Knethaken eines Handrührgeräts erst auf niedriger, dann auf hoher Stufe gründlich verkneten. Es sollte einDSCN1756 durch das Öl leicht grünlich verfärbter, klebriger Teig entstehen, der ungefähr so aussieht.

Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und für 30 bis 40 Minuten in den vorgewärmten Ofen stellen. Nach dem Gehen sollte der Teig in etwa so aussehen. DSCN1758

Nun wird der Teig in eine gefettete Backform umgesiedelt (ich benutze gerne eine etwas höhere, runde Form, eine Kastenform funktioniert aber ganz genauso), glatt gestrichen und wieder für eine halbe Stunde zum gehen an einen warmen Ort gestellt. Dieses Mal am besten nicht in den Backofen, denn dieser muss sich nun auf knackige 250°C Ober-/Unterhitze aufheizen. Um eine schöne Kruste zu erzielen, ist es wirklich wichtig, dass der Ofen die vollen 250°C erreicht hat, wenn das Brot in die Röhre kommt.

Wenn das Brot gegangen  ist und der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, das Brot für 10 Minuten bei 250°C backen. Danach die Temperatur auf 200°C reduzieren und das Brot weitere 40 bis 45 Minuten backen. Das Brot sollte sich nun mühelos aus der Form stürzen lassen. Wenn man nun von unten an den Laib klopft, müsste er sich hohl anhören. Dieses Geräusch bedeutet, dass das Brot durchgebacken ist.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Roggenbrot besser ist, wenn es eine Nacht ruhen darf, bevor es angeschnitten wird, frisch aus dem Ofen ist es aber auch köstlich! 🙂

Guten Appetit und bis bald!

Greetz,
Jazz