Wurstsalat

WurstsalatJaja… Da bin ich wieder… Man sollte einfach nicht so viele Hobbies haben. Ich habe nämlich angefangen zu Häkeln. Eine recht zeitraubende Geschichte, wenn man noch so langsam ist wie ich. 😉 Hab das seit der Grundschule nicht mehr gemacht, aber Dank einer gewissen Videoplattform habe ich mein altes Wissen schnell wieder reaktiviert.

Jedenfalls haben wir in der Zwischenzeit selbstverständlich auch gekocht und gegessen. Heute gab es einen leckeren Klassiker – jeder bayerischer Haushalt hat wohl ein eigenes Rezept und ihr kriegt hier meines.

(Übrigens: An der frischen Luft schmeckt er noch besser)

Man nehme:

400 g Lyoner
150 g Cornichons
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Schnittlauch
4 EL Essig
8 EL Öl
1 Msp Dijonsenf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Ich geb zu, ich hab gemogelt und hab vorgeschnittene Lyoner gekauft. Es spricht natürlich nichts dagegen, die Lyoner selbst zu schneiden (aber wenn man ein Kind im Lauflernalter hat, sind Abkürzungen super!!!).

Die Cornichons schräg in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und putzen und dann in dünne Scheiben schneiden. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und auch in kleine Ringe schneiden. Alles mit der Wurst in eine große Schüssel geben.

Essig, Öl, Senf und Zucker zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den Salat geben und gut vermischen.

Mindestens eine Stunde durchziehen lassen und dann am besten mit frischem Brot genießen.

Mahlzeit!

Greetz,
Jazz

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Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Dieses Gericht ist nicht besonders „Fine Dining“. Es hat auch mit Haute Cuisine nichts zu tun. Es ist bodenständig. Herzhaft. Pikant. Und ich bin mir sicher, wenn es draußen erst einmal wieder etwas kühler wird, schmeckt es noch besser.

Je nach eigenem Gusto kann es von einer leichten Schärfe bis hin zu einem feurigen Vulkanausbruch auf der Zunge gewürzt werden.

Man nehme:

1 Zwiebel
100 g Peperoni (Glas)
1 Dose Gemüsemais
2 rote Paprikaschoten
1 kleine Zucchini
3 EL Olivenöl
600 g Schweinehackfleisch
Salz, Pfeffer
120 g Aiwar (Paprikazubereitung)
200 ml Gemüsebrühe

Die Zwiebel häuten und würfeln. Peperoni (je nach eigenem Geschmack mild oder scharf) und Mais abtropfen lassen. Paprika waschen, Deckel und Kerngehäuse entfernen. Schoten halbieren und in Streifen schneiden. Zucchini putzen, waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. 4 Peperoni beiseite legen. Vom Rest die Stiele entfernen. Schoten in dicke Scheiben schneiden.

Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Hack mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten krümelig braten.  Paprika, Zucchini und Peperoni dazugeben und ca. 4 Minuten anbraten. Aiwar (auch hier gilt: mild oder scharf) und Brühe vermengen, Gemüse damit ablöschen. Mais auch zum Hack geben und gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Aiwar abschmecken. Hack-Pfanne anrichten und mit Peperoni garnieren.

Dazu gab es bei uns leckeren Reis.

Greetz,
Jazz

Hühnerbrust mit Mango Avocado Salsa

AvocadoSalsaDa bin ich wieder… Und Zeit wirds… Entschuldigt bitte… Mit dem Urlaub hat sich ein gewisser Schlendrian eingeschlichen, dem hiermit vollends der Garaus gemacht werden soll!

Wenn es ein Obst gibt, das in unserem Haushalt immensen Anklang findet, dann ist es die Avocado! Wir lieben sie geradezu abgöttisch (oder ich zumindest) und daher schleicht sie sich immer wieder in unseren Speiseplan ein – heute verbündet sich diese cremige Genossin mit einer fruchtig süßen Mango zu einer leckeren Salsa, die perfekt zu Hühnerfleisch passt.

Man nehme:

400g Hühnchen Minutenschnitzel
1 Mango
1 Avocado (Hass)
1 kleine Zwiebel
1 Limette
1 Chilischote
nach Belieben Koriander
2 Zehen Knoblauch
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Paprika
Olivenöl

Die Mango seitlich von Stein herunterschneiden und dann das Fruchtfleisch rautenförmig einschneiden und so von der Schale lösen. Die Avocado halbieren, vom Stein lösen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Schale lösen. Die Avocado würfeln und mit der Mango in eine Schale geben. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Chili von Samen und den weißen Häuten befreien und ebenfalls fein würfeln. Beides zu den Früchten geben und mit dem Saft der Limette beträufeln. Nach eigenem Gutdünken gehackten Koriander dazugeben (wird bei uns meist etwas weniger, da mein Freund ihn nicht sooo gerne mag). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Durchziehen beiseite Stellen.

Das Hühnchen waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Um dem Hühnchen etwas mehr Leben einzuhauchen wird zunächst das Öl gewürzt. Das Olivenöl in eine Pfanne geben. Die Knoblauchzehen nicht schälen sondern ein Messer darauf legen und leicht anschlagen, so dass die Schalen aufplatzen und der Knoblauch leicht zerdrückt wird. Diese Zehen und die Lorbeerblätter in das Öl geben und eine Minute anbraten, so geht das Aroma in das Öl über. Jetzt die Hühnerschnitzel dazugeben und von jeder Seite ein bis zwei Minuten goldbraun braten. Mit der Salsa servieren. Dazu passt ein knackiger Salat, etwas Baguette oder wie bei uns, die frisch vom Balkon geernteten Kartoffeln – lecker, lecker, lecker!

Guten Appetit und bis zum nächsten Mal!

Greetz,
Jazz

Gefüllte Paprika arabisch inspiriert

PaprikaNeulich, beim Großreinemachen in der Küche, habe ich meine Gewürze sortiert und bin dabei über ein Päckchen Harissa gestolpert. Da musste natürlich umgehend ein Gericht kreiert werden, in das ich dieses leckere Gewürz hineinwerfen konnte! Und so ward die Idee der arabisch inspirierten gefüllten Paprika geboren!

Auf dem Bild sind sie leider etwas dunkel geraten, da ich nebenbei noch Brei für meine Kleine zubereitet habe. Merke: Essen rechtzeitig aus dem Rohr nehmen, Jazz! Der heimliche Star dieses Tellers sind jedoch eigentlich die Erbsen, die frisch vom heimischen Balkon geerntet wurden. 😉

Man nehme:

ca. 400 g rote Spitzpaprika
500 g Lammhackfleisch
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 EL Paprikamark
1-2 TL Harissa
1/2 TL Cumin
1/2 TL Zimt
50 ml Rotwein
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Die Paprika waschen, flach hinlegen und einen flachen Deckel abschneiden, damit man die Samen und die weißen Trennwänder herauslösen kann. Die Schoten von innen mit etwas Olivenöl einpinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 180°C Umluft (bzw. 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und beides fein hacken. Die Paprikadeckel ebenfalls klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Paprika weich dünsten. Dann die Hitze erhöhen und das Lammhackfleisch krümelig braten. Da Lammhack oft recht fettig ist, kann man nun das überschüssige Fett vorsichtig abgießen. Anschließend zurück auf die Hitze stellen und mit Harissa (ACHTUNG, scharf!), Cumin und Zimt würzen. Das Paprikamark mit in die Pfanne geben und kurz anschwitzen. Den Rotwein dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald der Wein verkocht ist, ist die Füllung fertig und kann in die Paprika gefüllt werden.

Die so gefüllten Paprika in eine gefettete Auflaufform setzen und ca. 20 bis 25 Minuten backen. Heiß servieren!

Dazu passt ein frischer Salat (bei uns ein Hirsesalat) und blanchiertes Gemüse. Auch Reis oder (bei Weizenverträglichkeit) Couscous kann ich mir gut dazu vorstellen.

Guten Appetit und bis bald,
Jazz

Arancini mit Spinatsalat

AranciniArancini – Gefüllte Risotto Kugeln, paniert und anschließend knusprig im tiefen Fett ausgebacken. Gesund geht zugegebenermaßen anders, aber lecker geht definitiv so! 🙂

Vervollständigt wird das Gericht mit einem frischen, leichten Salat aus Babyspinat. Wie die Amerikaner sagen: „A match made in Heaven!“

Die Zutatenliste und die Zubereitungszeit sind dieses Mal etwas länger, aber es lohnt sich definitiv!

Man nehme:

200 g Risottoreis
50 ml Weißwein
700 ml Hühnerbrühe
1 Dose Safran (0,1 g)
40 g Margarine
2 EL Edelhefeflocken
1 TL mittelscharfer Senf
100 g Bratwurstgehäck
50 g TK-Erbsen
1 TL mildes Paprikamark
2 EL Wilmersburger Pizzaschmelz
2 EL glutenfreie Mehlmischung
etwas Wasser
etwa eine Handvoll Rice Krispies
ca. 500 ml hocherhitzbares Öl
250 g Babyspinat (gewaschen und geputzt)
1/2 Bund Radieschen
1 kleine Dose Mais
1 EL Zitronensaft
3 EL Olivenöl

Puh, das wäre erstmal geschafft. 😉

Also, los gehts! In einem Topf etwa 1 EL Öl erhitzen, darin den Reis dünsten bis er glasig wird. Jetzt mit Weißwein ablöschen und die Hitze zurück drehen. Sobald der Reis den Wein aufgesaugt hat, etwa 1/4 der Brühe dazu geben. Unter ständigen Rühren den Reis nach und nach die gesamte Brühe aufnehmen lassen. Wenn nur noch 1/4 der Brühe übrig ist, den Safran darin auflösen und erst dann zum Reis geben. Sobald auch diese Brühe in den Reis aufgenommen wurde, die Margarine, den Senf und die Hefeflocken unter das Risotto rühren und ggf. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Risotto abkühlen lassen. Währenddessen etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Darin das Bratwurstgehäck krümelig braten. Wenn es eine schöne Bräune angenommen hat, das Paprikamark dazugeben und kurz mit anrösten. Etwa 3 EL Wasser und die Erbsen dazugeben. Die Füllung mit dem Käseersatz vermengen, abschmecken und ebenfalls etwas abkühlen lassen.

Sobald der Reis kalt ist, jeweils 1/7 der Masse in der Handfläche verteilen. Etwa einen gehäuften Teelöffel der Füllung darauf setzen und vorsichtig, aber mit leichtem Druck daraus eine etwa Mandarinen große Kugel formen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Reis aufgebraucht ist. Sollte Füllung übrig bleiben (und das tut sie in der Regel), schmeckt sie grandios zu Pasta. 😉

Jetzt in einem tiefen Teller das Mehl mit etwas Wasser zu einem dicken Brei anrühren. Diesen Brei mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Cerealien grob zerbröseln und in einen weiteren tiefen Teller geben. Die Reisbällchen erst in dem Mehlbrei, dann in den Bröseln wenden. Die Bällchen sehr vorsichtig behandeln, da sie sonst leicht die Form verlieren.

Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Die Arancini vorsichtig in das Fett gleiten lassen und von beiden Seiten ca. 4 Minuten goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Aus Zitronensaft und Olivenöl ein Dressing anrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.  Die Radieschen putzen und in Scheiben schneiden. Mit den Spinatblättern und dem Mais anrichten und mit dem Dressing anmachen.Arancini2

Servieren und genießen – oder mit anderen Worten *nomnomnom*

Greetz,
Jazz