Kartoffel Zucchini Gratin

KartoffelZucchiniGratinAuflauf – In jeder Form wohl ein Gericht, dass ein Gefühl von Zuhause und Gemütlichkeit vermittelt. Die große Form steht auf dem Tisch und jeder nimmt sich seinen Happen – ein klassisches Familienessen, wenn ihr mich fragt.

Jedenfalls offenbarte der Blick in den Kühlschrank eine dezente Überbevölkerung an Zucchini, der dringend Einhalt geboten werden musste und so entstand der Gedanke an das Kartoffel Zucchini Gratin.

Man nehme:

500 g Zucchini
400 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
100 g Käsealternative (Habe hier Daiya Shreds Mozzarella benutzt)
200 ml Haferdrink
200 ml Hafercuisine
1 EL Speisestärke
100 g Kochschinken
1 Tomate
Salz, Pfeffer, Muskat
Basilikum zum Garnieren
Fett für die Auflaufform

Zucchini putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenso waschen und in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Haferdrink, Hafercuisine, Stärke und gehackten Knoblauch mischen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Den Schinken in Streifen oder Stücke (was euch besser gefällt) schneiden. Eine Auflaufform einfetten.

Zucchini- und Kartoffelscheiben und Hälfte von jeweils Schinken und Käsealternative gut mischen und in die Form schichten. Wer will kann das natürlich auch ordentlich schichten, ich finde aber gerade das geordnete Chaos macht so einen Auflauf erst richtig sympatisch. 😉 Die Haferdrinkmischung darübergießen und mit der in Scheiben geschnittenen Tomate belegen. Nun die restliche geriebene Käsealternative und den übrigen Schinken darüber streuen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) 40–50 Minuten backen. Herausnehmen und mit Basilikumblättchen garnieren.

Einen Guten!

Greetz,
Jazz

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Wurstsalat

WurstsalatJaja… Da bin ich wieder… Man sollte einfach nicht so viele Hobbies haben. Ich habe nämlich angefangen zu Häkeln. Eine recht zeitraubende Geschichte, wenn man noch so langsam ist wie ich. 😉 Hab das seit der Grundschule nicht mehr gemacht, aber Dank einer gewissen Videoplattform habe ich mein altes Wissen schnell wieder reaktiviert.

Jedenfalls haben wir in der Zwischenzeit selbstverständlich auch gekocht und gegessen. Heute gab es einen leckeren Klassiker – jeder bayerischer Haushalt hat wohl ein eigenes Rezept und ihr kriegt hier meines.

(Übrigens: An der frischen Luft schmeckt er noch besser)

Man nehme:

400 g Lyoner
150 g Cornichons
1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund Schnittlauch
4 EL Essig
8 EL Öl
1 Msp Dijonsenf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Ich geb zu, ich hab gemogelt und hab vorgeschnittene Lyoner gekauft. Es spricht natürlich nichts dagegen, die Lyoner selbst zu schneiden (aber wenn man ein Kind im Lauflernalter hat, sind Abkürzungen super!!!).

Die Cornichons schräg in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und putzen und dann in dünne Scheiben schneiden. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und auch in kleine Ringe schneiden. Alles mit der Wurst in eine große Schüssel geben.

Essig, Öl, Senf und Zucker zu einem Dressing verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den Salat geben und gut vermischen.

Mindestens eine Stunde durchziehen lassen und dann am besten mit frischem Brot genießen.

Mahlzeit!

Greetz,
Jazz

Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Dieses Gericht ist nicht besonders „Fine Dining“. Es hat auch mit Haute Cuisine nichts zu tun. Es ist bodenständig. Herzhaft. Pikant. Und ich bin mir sicher, wenn es draußen erst einmal wieder etwas kühler wird, schmeckt es noch besser.

Je nach eigenem Gusto kann es von einer leichten Schärfe bis hin zu einem feurigen Vulkanausbruch auf der Zunge gewürzt werden.

Man nehme:

1 Zwiebel
100 g Peperoni (Glas)
1 Dose Gemüsemais
2 rote Paprikaschoten
1 kleine Zucchini
3 EL Olivenöl
600 g Schweinehackfleisch
Salz, Pfeffer
120 g Aiwar (Paprikazubereitung)
200 ml Gemüsebrühe

Die Zwiebel häuten und würfeln. Peperoni (je nach eigenem Geschmack mild oder scharf) und Mais abtropfen lassen. Paprika waschen, Deckel und Kerngehäuse entfernen. Schoten halbieren und in Streifen schneiden. Zucchini putzen, waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. 4 Peperoni beiseite legen. Vom Rest die Stiele entfernen. Schoten in dicke Scheiben schneiden.

Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Hack mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten krümelig braten.  Paprika, Zucchini und Peperoni dazugeben und ca. 4 Minuten anbraten. Aiwar (auch hier gilt: mild oder scharf) und Brühe vermengen, Gemüse damit ablöschen. Mais auch zum Hack geben und gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Aiwar abschmecken. Hack-Pfanne anrichten und mit Peperoni garnieren.

Dazu gab es bei uns leckeren Reis.

Greetz,
Jazz

Gnocchi

GnocchiJa, ich lebe noch. 😉 Die Kleine lernt nur gerade sich an allem Möglichen hochzuziehen und krabbelt schneller als mir lieb ist. Demnach habe ich oft entweder keine Zeit oder keine Energie mehr, um euch mit einem Eintrag zu beglücken. 😛

Dafür gibt es heute was ganz leckeres aus der italienischen Küche für euch: Gnocchi! Ich bin ein sehr großer Fan dieser kleinen Kartoffelbällchen. Damals –  es fühlt sich schon fast wie ein anderes Leben an – habe ich sie regelmäßig mit einer cremigen Fetasoße oder einem einfachen Tomatensugo gegessen. Ein Traum.

Immerhin auf die Gnocchi muss ich jetzt nicht mehr verzichten, wenn auch die Soßen nun etwas anders ausfallen, wie hier auf dem Bild zum Beispiel mit Senfrahm (natürlich auf Hafersahnebasis), Speck und Schnittlauch. Lecker, lecker, lecker!

Man nehme:

1 kg Kartoffeln
500 g glutenfreie Mehlmischung (ich verwende am liebsten den Brotmix B von Schär)
100 g Polenta
Salz

Die Kartoffeln in der Schale kochen bis sie gar sind, aber nicht zerfallen. Kocht man sie ohne Schale, geben sie zuviel Stärke ab. Die Knollen noch heiß pellen und durch die Presse drücken. Sofort mit Mehl und Polenta und Salz (abschmecken) vermengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzugeben. Den Teig etwas ruhen lassen.DSCN1394

Aus dem Teig etwa daumendicke Rollen formen, davon etwa daumenbreite Stücke abschneiden und nach Belieben formen. Ich habe sie nur einmal kurz in der Hand gerollt und mit der Gabel eine leichte Vertiefung in eine Seite gedrückt,  so entstanden Rillen in der Mitte für die Soße.

In heißem, nicht ganz kochendem Salzwasser ziehen lassen. Wenn die Gnocchi oben schwimmen, sind sie gar.

Mit einer Soße nach Wahl oder einfach mit etwas Olivenöl und Kräutern in der Pfanne geschwenkt sofort servieren.

Greetz,
Jazz

Weiße Bohnensuppe mit Cabanossi

weiße BohnensuppeIch bin ein großer Fan von weißen Bohnen! Und das nicht nur, weil man daraus leckere Sachen backen kann… 😉 Ich liebe sie in Salaten, Chilis oder auch in Suppen. Köstlich!

OK, wer keine weißen Bohnen mag, kann dieses Rezept einfach mal auslassen, aber wer experimentierfreudig, oder aber den kleinen Hülsenfrüchten schon verfallen ist, der kann sich hier richtig den Bauch vollschlagen.

Man nehme:

3 Dosen weiße Bohnen (à 425 ml)
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
3-4 Stile Thymian
3 EL Olivenöl
600 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Zitrone
Zucker
1 Cabanossi
etwas Kresse

Bohnen in ein Sieb geben, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Thymian waschen und trocken tupfen.

2 Esslöffel Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Bohnen darin anschwitzen. Mit Brühe ablöschen, Thymian zugeben und 15-20 Minuten köcheln lassen. Cabanossi in dünne Scheiben schneiden. 1 Esslöffel Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen. Wurstscheiben darin ca. 3 Minuten braten.

Thymian aus dem Suppentopf nehmen. Suppe mit dem Schneidstab anpürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken.

Mit gebratenen Wurstscheiben und Kresse garniert servieren.

Guten Appetit!

Greetz,
Jazz

Polenta mit Champignonsoße

DSCN1595Vergib mir, Vater, denn ich habe eingekauft. Und zwar Polenta – ganze 1,5 Kilogramm – Das will erstmal verarbeitet werden… 😀 Hauptsächlich habe ich zugeschlagen um einen Ersatz für den doch hin und wieder benötigten Weizengrieß im Haus zu haben, aber mit dieser Menge habe ich es wohl doch ein wenig übertrieben… 😉

Nun müssen also möglichst schmackhafte Anwendungsmöglichkeiten für die geschroteten Maiskörner gefunden werden.

Man nehme:

250 g Polenta
1 L Wasser
200 ml Reismilch
30 g Margarine
2 EL Hefeflocken
1 TL mittelscharfer Senf
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
125 ml Brühe
100 ml Weißwein
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskat
Speisestärke

Wasser und Reismilch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss aufkochen lassen. Nach und nach den Polentagrieß dazugeben und dabei mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel kräftig schlagen. Die Hitze senken und die Polenta 20-30 Minuten garen, dabei immer sorgfältig rühren. Margarine, Senf und Hefeflocken darin unter stetigem Rühren schmelzen lassen. Die Polenta auf ein Backblech streichen (es empfiehlt sich, das Blech mit Backpapier auszulegen) und erkalten lassen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten und Farbe annehmen lassen. Champignons in Scheiben schneiden, dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten. Mit der Brühe ablöschen und 2 Minuten kräftig einkochen. Wein dazugeben und die Sauce stark reduzieren lassen (Wer ihn mag, kann statt Wein auch Sherry verwenden, er passt gut zu Pilzen. Ich mag ihn leider nicht *bäh*). Mit Kartoffelstärke nach Wunsch andicken und abschmecken.

Kreise aus der Polenta ausstechen oder auch einfach in Quadrate schneiden und in Margarine oder Öl goldbraun und kross braten. Sehr vorsichtig umdrehen, weil die Kruste sonst schnell abfällt.

Dazu noch ein leckerer Salat und mit der Sauce servieren.

Greetz,
Jazz

Hühnerbrust mit Mango Avocado Salsa

AvocadoSalsaDa bin ich wieder… Und Zeit wirds… Entschuldigt bitte… Mit dem Urlaub hat sich ein gewisser Schlendrian eingeschlichen, dem hiermit vollends der Garaus gemacht werden soll!

Wenn es ein Obst gibt, das in unserem Haushalt immensen Anklang findet, dann ist es die Avocado! Wir lieben sie geradezu abgöttisch (oder ich zumindest) und daher schleicht sie sich immer wieder in unseren Speiseplan ein – heute verbündet sich diese cremige Genossin mit einer fruchtig süßen Mango zu einer leckeren Salsa, die perfekt zu Hühnerfleisch passt.

Man nehme:

400g Hühnchen Minutenschnitzel
1 Mango
1 Avocado (Hass)
1 kleine Zwiebel
1 Limette
1 Chilischote
nach Belieben Koriander
2 Zehen Knoblauch
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Paprika
Olivenöl

Die Mango seitlich von Stein herunterschneiden und dann das Fruchtfleisch rautenförmig einschneiden und so von der Schale lösen. Die Avocado halbieren, vom Stein lösen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Schale lösen. Die Avocado würfeln und mit der Mango in eine Schale geben. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Chili von Samen und den weißen Häuten befreien und ebenfalls fein würfeln. Beides zu den Früchten geben und mit dem Saft der Limette beträufeln. Nach eigenem Gutdünken gehackten Koriander dazugeben (wird bei uns meist etwas weniger, da mein Freund ihn nicht sooo gerne mag). Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Durchziehen beiseite Stellen.

Das Hühnchen waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Um dem Hühnchen etwas mehr Leben einzuhauchen wird zunächst das Öl gewürzt. Das Olivenöl in eine Pfanne geben. Die Knoblauchzehen nicht schälen sondern ein Messer darauf legen und leicht anschlagen, so dass die Schalen aufplatzen und der Knoblauch leicht zerdrückt wird. Diese Zehen und die Lorbeerblätter in das Öl geben und eine Minute anbraten, so geht das Aroma in das Öl über. Jetzt die Hühnerschnitzel dazugeben und von jeder Seite ein bis zwei Minuten goldbraun braten. Mit der Salsa servieren. Dazu passt ein knackiger Salat, etwas Baguette oder wie bei uns, die frisch vom Balkon geernteten Kartoffeln – lecker, lecker, lecker!

Guten Appetit und bis zum nächsten Mal!

Greetz,
Jazz