Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Ungarische Peperoni Hack Pfanne

Dieses Gericht ist nicht besonders „Fine Dining“. Es hat auch mit Haute Cuisine nichts zu tun. Es ist bodenständig. Herzhaft. Pikant. Und ich bin mir sicher, wenn es draußen erst einmal wieder etwas kühler wird, schmeckt es noch besser.

Je nach eigenem Gusto kann es von einer leichten Schärfe bis hin zu einem feurigen Vulkanausbruch auf der Zunge gewürzt werden.

Man nehme:

1 Zwiebel
100 g Peperoni (Glas)
1 Dose Gemüsemais
2 rote Paprikaschoten
1 kleine Zucchini
3 EL Olivenöl
600 g Schweinehackfleisch
Salz, Pfeffer
120 g Aiwar (Paprikazubereitung)
200 ml Gemüsebrühe

Die Zwiebel häuten und würfeln. Peperoni (je nach eigenem Geschmack mild oder scharf) und Mais abtropfen lassen. Paprika waschen, Deckel und Kerngehäuse entfernen. Schoten halbieren und in Streifen schneiden. Zucchini putzen, waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden. 4 Peperoni beiseite legen. Vom Rest die Stiele entfernen. Schoten in dicke Scheiben schneiden.

Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Hack mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten krümelig braten.  Paprika, Zucchini und Peperoni dazugeben und ca. 4 Minuten anbraten. Aiwar (auch hier gilt: mild oder scharf) und Brühe vermengen, Gemüse damit ablöschen. Mais auch zum Hack geben und gründlich verrühren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Aiwar abschmecken. Hack-Pfanne anrichten und mit Peperoni garnieren.

Dazu gab es bei uns leckeren Reis.

Greetz,
Jazz

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Gefüllte Paprika arabisch inspiriert

PaprikaNeulich, beim Großreinemachen in der Küche, habe ich meine Gewürze sortiert und bin dabei über ein Päckchen Harissa gestolpert. Da musste natürlich umgehend ein Gericht kreiert werden, in das ich dieses leckere Gewürz hineinwerfen konnte! Und so ward die Idee der arabisch inspirierten gefüllten Paprika geboren!

Auf dem Bild sind sie leider etwas dunkel geraten, da ich nebenbei noch Brei für meine Kleine zubereitet habe. Merke: Essen rechtzeitig aus dem Rohr nehmen, Jazz! Der heimliche Star dieses Tellers sind jedoch eigentlich die Erbsen, die frisch vom heimischen Balkon geerntet wurden. 😉

Man nehme:

ca. 400 g rote Spitzpaprika
500 g Lammhackfleisch
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 EL Paprikamark
1-2 TL Harissa
1/2 TL Cumin
1/2 TL Zimt
50 ml Rotwein
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Die Paprika waschen, flach hinlegen und einen flachen Deckel abschneiden, damit man die Samen und die weißen Trennwänder herauslösen kann. Die Schoten von innen mit etwas Olivenöl einpinseln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 180°C Umluft (bzw. 200°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und beides fein hacken. Die Paprikadeckel ebenfalls klein schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Paprika weich dünsten. Dann die Hitze erhöhen und das Lammhackfleisch krümelig braten. Da Lammhack oft recht fettig ist, kann man nun das überschüssige Fett vorsichtig abgießen. Anschließend zurück auf die Hitze stellen und mit Harissa (ACHTUNG, scharf!), Cumin und Zimt würzen. Das Paprikamark mit in die Pfanne geben und kurz anschwitzen. Den Rotwein dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald der Wein verkocht ist, ist die Füllung fertig und kann in die Paprika gefüllt werden.

Die so gefüllten Paprika in eine gefettete Auflaufform setzen und ca. 20 bis 25 Minuten backen. Heiß servieren!

Dazu passt ein frischer Salat (bei uns ein Hirsesalat) und blanchiertes Gemüse. Auch Reis oder (bei Weizenverträglichkeit) Couscous kann ich mir gut dazu vorstellen.

Guten Appetit und bis bald,
Jazz