Sweet Potatoe Fries

SweetPotatoeFriesSüßkartoffeln sind für mich als Halbamerikanerin etwas ganz selbstverständliches. Oftmals vergesse ich, dass sie in Europa nicht unbedingt auf dem täglichen Speiseplan stehen.

Demnach hat es mich doch ein wenig überrascht, wie skeptisch mich meine bessere Hälfte beäugte, als ich ihm vorschlug, Pommes aus Süßkartoffeln zu machen a.k.a. Sweet Potatoe Fries.

Ja, auf dem Bild ist auch ein Burger, aber ich habe mich ein wenig verschätzt und sooo großartig war der jetzt nicht (Haferflocken sind nicht unbedingt die beste Panade). Umso besser waren aber die herzhaft süßen Begleiter und Dank der Zubereitung im Backofen, waren sie sogar noch fettarm! 🙂

Man nehme:

Süßkartoffeln (ich rechne etwa 1 pro Person)
etwas Maisstärke
Olivenöl
Salz, Pfeffer und Gewürze nach Wahl

Den Backofen auf 225°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen und erst in 0,7 bis 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese Scheiben dann ich ebenso dicke Stifte zerteilen. Es ist wichtig, dass die Pommes annähernd dieselbe Größe haben, damit sie gleichmäßig garen.

Die Kartoffelstifte am besten in einen großen Gefrierbeutel geben und mit etwa 1 Msp Maisstärke pro Kartoffel, Salz, Pfeffer und Gewürzen bestreuen. Ich habe eine Cajun Würzmischung verwendet. Sehr lecker. Etwas Olivenöl darüber träufeln. Den Beutel verschließen und kräftig schütteln, damit alle Kartoffeln überzogen werden. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und so verteilen, dass die Pommes sich nicht überlappen.

Jetzt ab in den Ofen mit ihnen und 15 Minuten backen. Dann die Pommes wenden und weitere 15 Minuten backen. Man muss ihnen wirklich Zeit geben, sonst werden sie nicht knusprig. An den Ecken werden sie relativ schnell recht dunkel. Sie sind aber nicht verbrannt, eher karamellisiert. Grandios gut.

Dazu passt jeder erdenkliche Dip, der einem auch zu gewöhnlichen Pommes schmecken würde. Bei uns gab es einen würzigen Paprikadip (1:1 Ajvar und eifreie Mayonnaise mit etwas Zitrone und Pfeffer abgerundet).

Greetz,
Jazz

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Süßkartoffelsuppe

SüßkartoffelsuppeDas Geschirr und der Tisch lassen es erahnen – dieses Gericht ist nicht Zuhause entstanden… Korrekt, wir sind nämlich im Urlaub! Das wunderschöne Schweden hat es uns mal wieder angetan. Die Natur hier ist der perfekte Ort für ein wenig Erholung und Abstand vom Alltag daheim.

Leider kann man die Unverträglichkeiten nicht einfach Daheim zurücklassen und daher habe ich ein neues Rezept für euch, nämlich eine leckere Süßkartoffelsuppe.

Man nehme:

3 etwa faustgroße Süßkartoffeln
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Bund Lauchzwiebeln oder Frühlingszwiebeln
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 L Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch (425 ml)
1/2 TL Cumin
1 Prise Muskat
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Süßkartoffeln und die Kartoffeln schälen und würfeln (je kleiner, desto schneller sind sie durch, falls man es eilig hat). Die Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen. Darin nun Zwiebel, Ingwer und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln anschwitzen. Kartoffeln und Süßkartoffeln dazugeben und ebenfalls kurz braten. Die Brühe angießen und aufkochen lassen. Die Suppe zugedeckt 10 bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Die Suppe pürieren und die Kokosmilch sowie die grünen Zwiebelringe einrühren. Die Suppe mit Cumin und Muskat würzen und nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Schnell, einfach, lecker! (Und mit der richtigen Brühe sogar vegan!)

Guten Appetit!

Greetz aus Sverige,Beach
Jazz